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Das Forum | 11.03.2010 20:30 Uhr

Können die Kommunen nicht mit Geld umgehen? - Städte und Gemeinden in Finanznot

Städte und Gemeinden werden in diesem Jahr mit 12 bis 13 Milliarden Euro das größte Defizit seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland verzeichnen. Die Präsidentin des Städtetages, Petra Roth, warnte vor einem finanziellen Kollaps der Kommunen. Besonders die Einbußen bei der Gewerbesteuer sind prekär. So muss Wolfsburg beispielsweise wegen der Wirtschaftskrise einen Rückgang von 43 Prozent verkraften. Auf der anderen Seite steigen die Sozialausgaben drastisch. Auch der neue Tarifabschluss im öffentlichen Dienst schlägt mit rund 1,1 Milliarden Euro zu Buche. Viele Bürgermeister machen für die Misere die Bundespolitik verantwortlich. Die Kommunen müssten immer mehr Aufgaben übernehmen - ohne einen finanziellen Ausgleich zu erhalten. Aber: Viele Gemeinden haben in den guten Jahren schlecht gewirtschaftet.  Über die Finanznot der Kommunen wird NDR Info Chefredakteurin Claudia Spiewak sprechen mit Rolf Seelheim, Chefredakteur der Oldenburger Nordwest-Zeitung, und Jürgen Heinemann, Chefredakteur der Kieler Nachrichten.

Die Nordwest-Zeitung

Rolf Seelheim

Die Nordwest-Zeitung ist die führende Zeitung im Nordwesten Niedersachsens. Das Blatt erscheint täglich mit einer Auflage von rund 128.000 Exemplaren. Der Verlag wurde 1946 gegründet und ist bis heute im Familienbesitz. Rund 100 Redakteurinnen und Redakteure produzieren sechs Lokalteile sowie die Mantelseiten, die zusätzlich an sechs weitere unabhängige Verlage geliefert werden, die der NWZ in einer Kooperation seit Jahrzehnten verbunden sind.

Kieler Nachrichten

Jürgen Heinemann, Chefredakteur der Kieler Nachrichten © Kieler Nachrichten

Die Kieler Nachrichten sind die einzige Tageszeitung in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Das Verbreitungsgebiet - gemeinsam mit dem Tochtertitel Segeberger Zeitung - erstreckt sich bei einer durchschnittlich verkauften Auflage von rund 107.000 Exemplaren über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus auf die Landkreise Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Plön und Ostholstein sowie die Stadt Neumünster. Der Verlag beschäftigt insgesamt cirka 400 Mitarbeiter.

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