"We Got By"
Ein Weltstar ist er, ein siebenfacher Grammy-Gewinner - ausgezeichnet als Jazz-, Pop- und Rhythm and Blues-Sänger: Al Jarreau hat sich weltweit ein Millionenpublikum erobert. Er hat den Scatgesang mit Dave Brubecks Paradestück "Take Five" alltagstauglich gemacht und den Samba "Mas que nada" zu einem bekannten Gassenhauer. Mit einem Arsenal stimmlicher Möglichkeiten bewegt sich Jarreau erfolgreich und grenzüberschreitend, seine Hits "Mornin´" oder "Boogie down" schossen Anfang der 1980er-Jahre auf die obersten Plätze der Charts. Hamburg ist die Stadt, in der 1976 im legendären Club "Onkel Pö" der Startschuss für seine weltweite Karriere fiel.
Heute hört man die gereifte Stimme eines Sängers, der mit seiner Ausstrahlung nach wie vor das Publikum in seinen Bann zieht. Wie vor gut zwei Jahren, als er die Gershwin-Oper "Porgy & Bess" mit der NDR Bigband aufführte. Für Al Jarreau, dessen Vater Pfarrer in einer Adventistengemeinde war, ist es eine geradezu spirituelle Angelegenheit, auf der Bühne zu stehen und die Konzerte gemeinsam mit dem Publikum zu erleben.
(Freitag, 12. März, 22.05 - 23.00 Uhr, NDR Info)






