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Stärkster Erdstoß erreicht die Stärke 7,2

In Chile bebt erneut die Erde

Karte von Chile

Chile ist erneut von schweren Nachbeben erschüttert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte erreichten die schwersten Erdstöße eine Stärke von 7,2. Das Epizentrum lag demnach rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago. Die Erdstöße brachten Gebäude in der Hauptstadt Santiago ins Wanken. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Die chilenischen Behörden lösten eine Tsunami-Warnung aus, die aber nach kurzer Zeit wieder aufgehoben wurde.

Die Erdstöße sollen sich unmittelbar vor der Amtseinführung des neuen Präsidenten Sebastián Piñera ereignet haben. Der 60-Jährige übernimmt das Amt von Präsidentin Michelle Bachelet. Zur Zeremonie in der Stadt Valparaiso waren auch viele ausländische Staatschefs ins Parlament gekommen. Trotz des Bebens wurde Piñera wie geplant vereidigt.

Am 27. Februar hatte sich im Süden Chiles ein Erdbeben der Stärke 8,8 ereignet und zahlreiche Häuser zum Einsturz gebracht. Es war eines der schwersten jemals auf der Welt registrierten Beben, ihm folgte ein zerstörerischer Tsunami an der Pazifik-Küste. Bislang wurden nach Behördenangaben 497 Tote identifiziert. Insgesamt sind Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen.

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