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25.01.2010 01:00 Uhr

Geberkonferenz für Haiti - Weiteres Nachbeben

Montreal: Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti findet heute eine Geberkonferenz statt. Politiker aus zwanzig Ländern nehmen daran teil, mit dem Ziel, den Wiederaufbau in dem Karibikstaat in Gang zu bringen. Gleichzeitig wollen sie eine noch größere internationale Geberkonferenz vorbereiten, die für März anberaumt ist. Zu den Teilnehmern des heutigen Treffens in der kanadischen Stadt Montreal gehören US-Außenministerin Clinton und ihr französischer Kollege Kouchner. Auch die Europäische Union ist vertreten. In Haiti wird die Zahl der Erdbeben-Toten mittlerweile mit mehr als 150-tausend angegeben. Mehr als eine Million Menschen wurden obdachlos. Am Abend erschütterte ein Nachbeben den Karibikstaat. Über Verletzte oder neue Schäden ist bislang nichts bekannt.

Offenbar mehr deutsche Soldaten für Afghanistan

Berlin: Die Bundesregierung ist offenbar bereit, die Zahl der deutschen Soldaten in Afghanistan aufzustocken. Verteidigungsminister zu Guttenberg kündigte in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine konkrete Zahl noch vor der internationalen Afghanistan-Konferenz am Donnerstag an. Auch Bundesaußenminister Westerwelle schloß in der ARD zusätzliche Truppen nicht aus. Nach Informationen der "Rheinischen Post" will die Regierung das deutsche Kontingent um 500 Soldaten auf 5.000 aufstocken. Westerwelle befürwortet außerdem ein Aussteigerprogramm für Taliban-Anhänger. Er sagte, es gebe viele Mitläufer, die auch aus wirtschaftlichen Gründen auf einen falschen Weg geraten seien. Ihnen müsse eine Perspektíve gegeben werden. Heute Abend berät Kanzlerin Merkel mit Mitgliedern ihres Kabinetts über die künftige Afghanistan-Strategie.

Behörden: Doppelter Fehlalarm an Münchner Flughafen

München: Die Sperrung eines Terminals des Münchner Flughafens am vergangenen Mittwoch ist auf einen Fehlalarm zurückzuführen. Das hat nach Behördenangaben die Auswertung der Videoaufnahmen ergeben. Die Bilder zeigten, dass der unbekannte Mann, dessen Laptop den Bombenalarm ausgelöst hatte, nicht wie ursprünglich gemeldet weggelaufen war. Er habe vielmehr ohne Eile das Flughafengebäude verlassen und sich kurz darauf -ebenso wie alle anderen Passagiere- einer zweiten Kontrolle unterzogen. Auch der Verdacht auf Sprengstoff in seinem Computer habe sich nicht bestätigt. Wegen des Alarms war ein Terminal des Münchner Flughafens stundenlang gesperrt gewesen. Die Behörden warfen einer Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes Fehlverhalten vor, weil sie den Mann aus den Augen verloren hatte.

Grüne Woche: Positive Bilanz

Berlin: Die Veranstalter der Grünen Woche haben eine positive Bilanz gezogen. An den zehn Messetagen seien wie im vergangenen Jahr mehr als 400-tausend Besucher in die Hallen unter dem Berliner Funkturm gekommen. Die Umsätze der Aussteller hätten sogar höher gelegen als 2009. Die Grüne Woche ist die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Sie ging gestern abend zu Ende.

8 Verletzte bei Brand in Göttingen

Göttingen: Bei einem Brand in einem Wohnhaus in der niedersächsischen Stadt sind 8 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen werden mit schwereren Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt. Nach Angaben der Polizei brach das Feuer am frühen Abend in der ersten Etage des Hauses im Göttinger Stadtteil Weende aus. 21 Bewohner wurden von der Feuerwehr mit Leitern gerettet. Die Brandursache ist noch unklar.

Sport am Sonntag

Zum Sport: In der ersten Fußball Bundesliga hat der VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln mit 2 zu 3 verloren. Für die Wolfsburger war es das siebte sieglose Spiel in Folge. 1899 Hoffenheim unterlag Bayer Leverkusen mit 0:3. Leverkusen bleibt damit Spitzenreiter. Bei der Handball-Europameisterschaft der Männer verlor Deutschland im ersten Hauptrundenspiel gegen Frankreich mit 22:24. Das Team von Trainer Heiner Brand kann damit das Halbfinale nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. In der deutschen Eishockey-Liga siegte der EHC Wolfsburg gegen die Hamburg Freezers mit 5 zu 2.

Das Wetter: Überwiegend stark bewölkt, in Niedersachsen zeitweise Schneefall, sonst meist trocken, minus 5 Grad im Emsland, minus 8 Grad in Hannover bis minus 14 Grad in Vorpommern. Am Tage wolkig mit Auflockerungen, meist trocken bei minus 9 bis minus 4 Grad. Am Dienstag heiter bis wolkig, trocken, minus 9 bis minus 2 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Mittwoch zunehmend stark bewölkt, im Norden aufkommender Schnee oder Schneeregen, im Süden trocken, minus 7 bis plus 3 Grad. Am Donnerstag wechselnd bis stark bewölkt, Schneeschauer, minus 2 bis plus 2 Grad. Die Windvorhersage: Deutsche Bucht: Südost bis Ost 6 Westliche Ostsee: Südost 5 bis 6 Südliche Ostsee: Südost 5

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